ARCHIV

4. bis 5. Februar 2012
Seminarangebot "Strategische PR und Öffentlichkeitsarbeit"

Ort/Veranstalter: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Leitung: Jörn Brunotte, Berlin
Kosten p. Pers. ca. 52 € für Übernachtung/Verpflegung
Veranstalter: Bundesverband Museumspädagogik







Tagung Landesverband Museumspädagoik Rheinland-Pfalz/Saarland
30. Januar 2012, 10 bis ca. 16.30 Uhr

10-12 Uhr
Mitgliederversammlung

12-13 Uhr
Mittagspause

13-15 Uhr
Besichtigung Airbase Ramstein

15-16.30 Uhr
Vortrag Michael Geib zum geplanten "Dokumentations- und Ausstellungszentrum zur Geschichte der US-Amerikaner in Rheinland-Pfalz"


Tagungsort:

docu center ramstein
66877 Ramstein-Miesenbach
www.dc-ramstein.de









Interaktion im Museum: Sinn und Unsinn einer Idee
27. und 28. Januar 2012
Arbeitstagung in der Kunsthalle Emden

Informationen zur Anmeldung und weitere Details werden unter
http://kunsthalle-emden.de/arbeitstagung-interaktive-projekte-im-museum/
veröffentlicht und stetig aktualisiert.



Grenzen und Machbarkeit interaktiver Projekte im Museum, aber auch die Frage nach Sinn und Unsinn eines Konzeptes sind die Kernthemen, die uns an den beiden Tagen in Emden begleiten und hoffentlich zu heißen Wortgefechten, aktiven Eingriffen in den Museumsraum und interaktiver Beteiligung aller Teilnehmer führen werden. Neben Vorträgen und Projektpräsentationen wird es für unser Fachpublikum viel Gelegenheit geben, mit den Rednern zu diskutieren und sich untereinander auszutauschen.

Preis € 45,– (inklusive Speis und Trank)

Weitere Informationen unter
www.kunsthalle-emden.de/bereich/kunst-aktiv/aktuelles/







Vorstandsitzung
12. Dezember 2011

Mannheim

Themen:
Vorbereitungen der Tagung 2012, Satzungsänderung (Internet-Beauftragter), Neue Homepage









15. September 2011, 15 bis 18 Uhr , Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarbrücken
„regional total“ – der Saarlandführerschein für die Grundschule


Fortbildung für GrundschullehrerInnen, Saarländischer Museumsverband in Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Thema der Fortbildung ist die Geschichtsvermittlung in der Schule und in Museen sowie der „Saarlandführerschein“. Unterrichtsmaterial zur Geschichtsvermittlung wird ebenso vorgestellt wie die ausleihbaren Themenkisten zur Geschichte und ihr Einsatz im Unterricht. Desweiteren wird gezeigt, was die regionalen Museen an Besuchs- und Themenmöglichkeiten, pädagogischem Material und Leihgaben für Schulen bieten und wie diese Angebote in den Unterricht integriert werden können.

www.lpm.uni-sb.de





29. August 2011, 10.30 Uhr im Landesmuseum Mainz, ganztägig
Barrierefrei = Besucherfreundlich - Optimierung von Angebot und Service im Museen

Museumsverbandes Rheinland-Pfalz e. V. in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

Die Veranstaltung informiert über verschiedene Fragestellungen rund um das Thema Barrierefreiheit. Vorgestellt werden u. a. die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die von der Landesregierung RLP beschlossenen Maßnahmen zu deren Umsetzung, aktuelle Richtlinien im Bereich Bauen oder Strategien im barrierefreien Tourismus. Zu eigenen Sensibilisierung können Rollatoren, Rollstühle, Blindenstöcke und Brillen, die unterschiedliche Seheinschränkungen simulieren, ausprobiert sowie unterschiedliche Vermittlungsmedien getestet werden.

www.museen.rlp.de




20 Jahre Bundesverband Museumspädagogik e.V.
am Mittwoch, 22. Juni 2011
Mitgliederversammlung und Feier in Dessau-Roßlau

Weitere Infos unter www.museumspaedagogik.org




Archiv




BERICHT

Treffen des AK Museumspädagogik

16. Mai 2011, ab 10 Uhr
Deutsches Zeitungsmuseum, Wadgassen

Am 16. Mai 2011 traf sich der Arbeitskreis Museumspädagogik Rheinland-Pfalz und Saarland zur Frühjahrstagung und Mitgliederversammlung im Deutschen Zeitungsmuseum in Wadgassen. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Dr. Roger Münch, einem Rundgang durch die Dauerausstellung und der Vorstellung des museumspädagogischen Konzeptes standen einige grundlegende Themen auf dem Programm. Wie zuvor schon Hessen, Rheinland - Westfalen und Bayern beschloss nun auch der AK Rheinland-Pfalz/Saarland sich in „Landesverband Museumspädagogik“ umzubenennen was seiner Gewichtung als Vertretung der Museumspädagogen in den Bundesländern bereits im Namen stärker Ausdruck gibt. Des weiteren wurde ein neuer Vorstand gewählt. Der 2. Vorsitzende Dr. Ullrich Brand-Schwarz aus Herxheim und der Kassenwart Markus Groß-Morgen aus Trier schieden aus beruflichen Gründen aus. Die 1. Vorsitzende Sabine Geith bedankte sich für das langjährige ehrenamtliche Engagement der Kollegen und stellte gleichzeitig auch ihr Amt zur Verfügung. Als neuer Vorsitzender wurde der bisherige Schriftführer Sascha Boßlet vom Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen gewählt, Anne Kurtze vom Rheinischen Landesmuseum Trier ist neue Schriftführerin und Almut Neef vom Jungen Museum Speyer Kassenwartin. Sabine Geith ist nun 2. Vorsitzende des Landesverbandes und bleibt Vertreterin in der AG Barrierefreie Museen des Bundesverbandes. Ferner wurde der Arbeitskreis Website neu belebt, eine Fachtagung zum Thema „Hands-on“- im Herbst und eine stärkere Kooperation mit dem Regionalverband Baden-Württemberg beschlossen.

Nach einer Mittagspause mit Gelegenheit zum Austausch unter Kollegen und dem Kennenlernen neuer Mitglieder endete die Veranstaltung mit einer Führung durch die Keltenausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.


TAGUNGSBERICHT

Das Eigene und das Fremde. Museen und Integration
Jahrestagung des Bundesverbands Museumspädagogik e.V.
in Köln, 16. - 17. November 2009

Auf der diesjährigen Tagung in Köln stand das Thema Integration im Fokus. Wie Museen Personen mit Migrationshintergrund als Zielgruppe gewinnen können, kann auf mehrerlei Wegen geschehen. Migranten können inhaltlich stärker einbezogen (d.h. in Ausstellungskonzepten als Besuchergruppe mehr berücksichtigt) oder durch museumspädagogische Programme speziell angesprochen werden.
In einer ersten Vortragsrunde lieferten Experten zunächst wichtige Hinweise zur näheren Bestimmung solcher Zielgruppen; zur Sprache kamen hier u.a. eine Studie zu den Sinus-Milieus und das Kursangebot des Bundesamts für Migration. Daneben berichteten Museen über ihre Programme für Jugendliche wie Erwachsene mit Migrationshintergrund, sodass einige Impulse und Anregungen – auch für verschiedene Museumsarten – geliefert wurden.
Am ersten Nachmittag der Tagung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in verschiedenen Foren mit unterschiedlichen Aspekten zur Vermittlung für Migranten auszutauschen und von den jeweiligen Projektleitern umfassend informiert zu werden. Dabei wurde in einigen Gruppen sehr praxisbezogen gearbeitet, in Brainstormings neue Ideen gesammelt oder es wurden tatsächliche Führungs- und Workshop-Programme durchgespielt.
Neben der obligatorischen Projektparade war die Abfolge der Vorträge an beiden Tagungstagen durch die Vorstellung unterschiedlicher Projekte, die in Zusammenarbeit mit dem Museumsdienst Köln erfolgreich durchgeführt wurden, durchsetzt. In einem Filmbeitrag wurde ein Projekt mit Schülern vorgestellt, die zu ihren unterschiedlichen Religionen recherchiert hatten und die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentierten. Hilfe beim Spracherwerb lieferte die Auseinandersetzung einer weiteren Schülergruppe mit Kunstwerken zu einem bestimmten Themenkomplex, hier beispielsweise „Essen im Restaurant“. Einige junge ausländische Frauen präsentierten schließlich in Gedichten Eindrücke und Gefühle über ihre Heimat.
Für die praktische Museumsarbeit zeigte sich an diesen Beispielen, wie vielfältig die Arbeit mit Gruppen mit Migrationshintergrund aussehen kann. Mit etwas mehr Aufwand als für die üblichen – standardisierten – museumspädagogischen Programme und die Auseinandersetzung mit den speziellen Bedürfnissen dieser Zielgruppe, lassen sich ansprechende Programme realisieren, die – so zeigen es die Beispiele des Museumsdienstes in Köln – für alle Beteiligten sehr gewinnbringend sind.

Die komplette Veranstaltung wurde dokumentiert. Diese Darstellung soll in einigen Monaten vom Museumsdienst Köln bereitgestellt werden.

Text: Nina Hahnel





TAGUNGSBERICHT

Treffen Arbeitskreis Museumspädagogik Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.
am 30. November 2009 im Pfalzmuseum für Naturkunde Bad Dürkheim


Begrüßung durch Dr. Flößer, Gastgeber, der auf folgende Aspekte hinwies: Durch den Umbau des Pfalzmuseums gab es neue Entwicklungen, z. B. Neukonzeption der Dauerausstellung und neue pädagogische Programme, z. B. Forschungs- und Experimentierwerkstatt und MuseumskisteEine feste Stelle für Museumspädagogik wurde eingerichtet

Begrüßung durch Frau Geith, AK Museumspädagogik: Feststellung, dass nur sehr wenige Teilnehmer zum Treffen gekommen sind, bedingt durch Erkrankungen und die Tatsache, dass keine schriftliche Einladung versendet wurde.

Vorstellung Stand der Dinge „Museum und Schule“, Zwischenbilanz in RLP und im Saarland durch Frau Scheeder, Museumsverband Rheinland-Pfalz: Einleitender Hinweis darauf, dass die Rückmeldung sehr gering warSiehe zusammenfassende Präsentation von Frau Scheeder im Anhang (diese bitte anfordern, habe selbst um Zusendung gebeten, diese aber noch nicht erhalten). Fazit: Das Arbeitfeld kann dadurch nicht angemessen positioniert werden, ein solch geringer Rücklauf ist eine schlechte Basis für eine Argumentation der Museumsverbände im Gespräch mit dem Ministerium. Info: Zahl der abgeordneten Lehrerstellen für Museumspädagogik in RLP wurde von 8 auf 10 aufgestockt

Anschließende Diskussion: Positiv beurteilt werden ganztätige Ferienangebote und Kooperationen mit SportvereinenMotivation der Eltern wurde kontrovers beurteilt: „Abstellen“ der Kinder oder „sinnvolles Lernangebot“ bzw. Fragestellung, ob „Abstellen“ im Endeffekt negativ zur beurteilen istHinweis auf spezielles Profil und Angebote der Ganztagsschulen, Profil der angedachten Angebote entspricht oft nicht dem Profil der Schüler und muss entsprechend angepasst werden („Bildungsbürgertum bricht weg“)Hinweis von Teilnehmerinnen auf Worms – dort gibt es Angebote für „durchschnittliche“ Schüler und „hochbegabte“ Schüler, Einrichtung eines eigenes Museumsdienstes zur Organisation und Koordination solcher Angebote ist für 2010 geplantIdee der Gründung eines internen Arbeitskreises, um Konzepte und Angebote zu entwickeln – Interesse geäußert haben: Frau Standke/Worms, Frau Ebers/Bad Sobernheim, Frau Wolf/Bad Dürkheim möchte nachdenken, Herr Groß-Morgen/Vertretung der Trierer MuseenIdee von Frau Scheeder: Gutscheine für Kinder von Hartz-4-Empfängern – freier Eintritt für museumspädagogische Angebote.

Hinweis auf Thema „Website des AK Museumspädagogik“ durch Frau Geith: Bitte an Teilnehmer/innen, vierteljährlich Projekte vorzustellen, damit diese (mit Text und Bild) auf der Website präsentiert werden könnenVorstellung von Erfahrungsberichten auf dem AK „Schule und Museum“

Vorstellung des Konzepts der „Mobilen Museumskisten“ des Pfalzmuseums für Naturkunde und ihr Einsatz an den Schulen durch Frau Wolf und Herrn Bernd: Ursprung des Projekts: Verbindung von Naturwissenschaft und Sozialpädagogik, Gedanke „Museum geht nach außen und ist mobil“, früheres Projekt „Museumsbus“, früheres Projekt „Forschungswerkstatt“ – außerdem standen Fördermittel zum Thema „Biodiversität“ zur VerfügungDas Erreichen der Zielgruppen war sehr schwierig und erfolgte über Emails, Mundpropaganda, Infostand mit Vorstellung der KistenPräsentation bisher entwickelter Museumskisten: „Lebensraum/Artenvielfalt“ Wald/Wiese/Gewässer, „Spezialthema“ Bionik/Lebensräume usw. Kisten werden in den Schulen vor Ort bzw. in der Natur angewendet, Anwendungsdauer ist unterschiedlich, Einzelaspekte sind z. B.: Freilandarbeit, Vorbildcharakter des Projektleiters, welche Tiere sind harmlos/gefährlich, Umgang mit und Einsammeln von Tieren, Arbeiten im Team, Bestimmen von Tieren und Pflanzen, Dokumentationen usw.; Hilfsmittel sind u. a.: Handreichungen und Arbeitsblätter für Lehrer, Protokollbögen für SchülerEntdeckung und Förderung individueller Kompetenzen der Schüler (Sprache, Bewegung, Technik usw.), Projekte sind nicht bewusst zielorientiert, sondern Ergebnisse sind offen Ausleihe pro Kiste und pro Schulklasse beträgt 50,00 Euro, Honorar und Fahrtkosten werden von der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) übernommenIdee: regionale Streuung des Kisten-Projekts durch Regionalreferenten: Gewinnung neuer Kunden, Entwicklung neuer ThemenIdee: Museumsbus, der vierteljährlich mit verschiedenen Themen unterwegs ist, Flyer mit Jahresprogramm (Voraussetzung: Gespräche mit dem Ministerium, Sponsorenmittel)

Abschlussinformationen/Verschiedenes/Ausblick von Frau Geith mit Abschlussdiskussion: Mitgliederliste wird aktualisiert, momentan 50 Mitglieder, Aufteilung RLP-Saarland geplantDas nächste Treffen für den AK Museum und Schule ist für Ende Januar/Anfang Februar 2010 geplantDer AK Website setzt sich auf folgenden Mitgliedern zusammen: H. Bosslet, Frau Geith, Herr KnappTagungsbericht des BVMP – ist entfallenHinweis auf 1-jähriges Fortbildungsprojekt „Die Sprache der Dinge“ (Zertifikatskurs zur Einführung in die Museumspädagogik), Infos unter: http://freenet-homepage.de/afeb/Sprache.html

Termin für die Frühjahrstagung 2010 des AK: diskutiert wurde April/Mai 2010, Dom- und Diösezenmuseum Trier – dem Rundbrief des MV RLP konnte ich folgenden Termin entnehmen: Dienstag, 23. März 2010.Abschließender Rundgang durch die aktuelle und kommende Sonderausstellung des Pfalzmuseums für Naturkunde